Tagtäglich bewegen sich hunderte Kinder im Schweinfurter Berufsverkehr auf den Straßen. Daher soll besonders bei Schülerinnen und Schülern der Unterstufe ein Bewusstsein für die vielen Risiken und das hohe Gefahrenpotenzial im Straßenverkehr geschaffen werden. Um dieses Risikobewusstsein zu erreichen, fanden in der Woche vom 20. bis zum 23.10.2025 diverse Verkehrserziehungseinheiten, die durch den ADAC Nordbayern veranstaltet wurden, an den Walther-Rathenau Schulen statt. Hierbei lag der Fokus vor allem auf der fünften und sechsten Klasse der Realschule als auch des Gymnasiums.
Um über Gefahren des alltäglichen Straßenverkehrs ausreichend aufklären zu können, wurden zwei Stationen eingerichtet. Einerseits lag das Augenmerk auf dem toten Winkel eines LKWs, der durch das städtische Bauamt bereitgestellt wurde. Um den Schülerinnen und Schülern die Größe des toten Winkels zu verdeutlichen, wurde eine Plane auf dem Boden ausgelegt, auf welcher die gesamte Klasse Platz fand. In einem darauffolgenden Praxisversuch durften die Kinder selbst in das Fahrzeug einsteigen und aus der Perspektive des Fahrers hautnah erleben, wie eingeschränkt dessen Sichtfeld ist.
Sie erkannten, dass keiner ihrer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, welche sich auf der Plane befanden, vom Fahrersitz gesehen werden konnten.
An der anderen Station wurde zeitgleich das Programm „Achtung Auto!“ von der ADAC Stiftung durchgeführt, bei welchem besonders der Bremsweg, aber auch die Gefahren von Ablenkung im Straßenverkehr thematisiert wurde. Auch hier sollte durch einige Versuche veranschaulicht werden, inwiefern sich Faktoren wie beispielweise Reaktionszeit, Geschwindigkeit oder Gewicht auf den Bremsweg auswirken. Überdies zielte ein Versuch darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar zu machen, dass die Nutzung eines Handys im Straßenverkehr Unaufmerksamkeit hervorruft und ein hohes Unfallrisiko darstellt.
Mittels dieser vielen Versuche konnte in dieser Woche den Schülerinnen und Schülern praxisnah verdeutlicht werden, wie wichtig Eigenschutz und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sind, um das Gefahrenpotenzial gering zu halten.





