Schüleraustausch mit Hangzhou
Eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und bleibender Erinnerungen
Dieses Schuljahr, vom 04. November bis zum 18. November, begaben sich 32 Schüler und Schülerinnen aus der neunten und zehnten Klasse des Rathenau-Gymnasiums und der Rathenau-Realschule sowie drei Lehrer auf die abenteuerliche Reise nach China. Nach einem langen Flug von Frankfurt nach Shanghai kamen wir schließlich aufgrund der Zeitverschiebung am Mittwochnachmittag in Hangzhou an und wurden sehr herzlich und liebevoll von unseren chinesischen Gastschülern samt Familie empfangen. In den folgenden Tagen lernten wir im Unterricht in der Schule viel über die chinesischen Traditionen und die angewandten Lernmethoden. In den sehr abwechslungsreichen Kursen durften wir selbst chinesische Traditionen ausprobieren, wie zum Beispiel eine traditionelle Blume zu malen oder Kung-Fu im Sportunterricht zu lernen. Die Einblicke in die Kultur und die gemeinsame Zeit mit den Austauschschülern waren sehr schön und liebenswert, deshalb war es für den ein oder anderen ein schwerer, emotionaler Abschied, als wir uns nach einer Woche von unseren Gastfamilien wieder verabschieden mussten.
Die Traurigkeit legte sich allerdings schnell, da uns die große Reise weiter nach Shanghai führte. Dort durften wir die beeindruckende Skyline, die Französische Straße sowie den wunderschönen Botanic Garden bestaunen. Nach einer Übernachtung in einem Hotel nahmen wir den Weg zum Jinmao Tower auf uns. Von diesem hat man einen atemberaubend schönen Ausblick über die ganze Stadt. Die Reise ging anschließend mit einer 15-stündigen Nachtzugfahrt nach Xi`an weiter. Das Highlight dieser Stadt ist die berühmte Terrakotta-Armee, bei der jede einzelne Terrakotta-Figur unterschiedlich aussieht. Man könnte bei diesem Anblick fast schon meinen, dass eine Armee aus lebendigen Menschen versteinert wurde.
Am nächsten Tag unternahmen wir einen Spaziergang auf der Stadtmauer der Stadt bei wunderbarem sonnigem Wetter. Auf der nächsten Nachtzugfahrt nach Peking, die 12 Stunden dauerte, vertrieben sich einige Schüler die Zeit mit einem Spaß-Event: die Jungs wurden zu Mädchen und die Mädchen zu Jungs geschminkt. Dieser Zeitvertreib war lustig und stärkte die Schüler-Gemeinschaft. Ganz früh in Peking angekommen erwartete uns ein sehr starker Temperaturwechsel mit deutlichen Minusgraden. Trotz dieser Überraschung machten wir uns auf den Weg zum Friedensplatz und dem Parlamentsgebäude in Peking. Daraufhin besuchten wir noch die Verbotene Stadt sowie den Sonnentempel, die beide von der Architektur sehr interessant sind. Für Einige das absolut schönste Erlebnis der ganzen Rundreise durfte natürlich nicht fehlen: die Chinesische Mauer. Dieses beeindruckende Bauwerk zu besteigen war zwar anstrengend, doch für den traumhaften Ausblick bei sonniger und klarer Sicht vergaß man schnell all die Mühen. Zwar etwas durchgefroren, aber glücklich, ging es danach zum Olympia-Stadion „Vogelnest“. Nach einer letzten Nacht in China, mussten wir leider vormittags schon wieder zurück zum Flughafen für die Rückreise nach Hause. Die Zeit war wie im Flug vergangen.
Diese unglaublichen Einblicke und Aussichten sowie Sehenswürdigkeiten verschafften uns unvergessliche Erinnerungen. Wir würden jedem empfehlen, diesen Weg auf sich zu nehmen, um diese tollen Momente selbst zu erleben. Die chinesische Kultur und die Menschen werden wir niemals vergessen und immer mit einem Lächeln auf die Zeit in China zurückblicken. Wir möchten uns ebenfalls für Alles bei unseren begleitenden Lehrern sowie allen, die an der Organisation und Durchführung dieser beeindruckenden Reise beteiligt waren, herzlichst bedanken.






