Zweiter Preis

beim Wettbewerb der Initiative gegen das Vergessen

Daheim ist, wo man verstanden wird

Am Vormittag des 2. Juli 2017, also am Morgen nach der Abiturfeier, fand in der Disharmonie die Preisverleihung im Wettbewerb der Schweinfurter Initiative gegen das Vergessen statt. Dennoch war das ehemalige P.Seminar von Frau Elke Kindermann nahezu vollständig gekommen. Und es sollte sich lohnen, denn Platz zwei ging an sie.

Foto-6.JPG - 1,56 MB

Die Arbeit war zweigeteilt: Zum einen sind die Lebensgeschichten der Seminarmitglieder Bina Ali aus Afghanistan (Mitte) und Rrezarta Muriq aus dem Kosovo (links) in einer gelungenen Broschüre gegenübergestellt. Bina, 19 Jahre alt, flüchtete mit ihrer Familie 2001 aus Kabul. Vorurteile hat sie im Gegensatz zu Rrezarta nicht erfahren. Letztere hat sich durchgebissen. Seit kurzem ist sie deutsche Staatsbürgerin und darauf mächtig stolz.

Teil zwei war eine Kooperation mit der Körner-Grundschule. Ein Jahr lang haben die zehn P-Seminaristen jeden Mittwoch in der Grundschule verbracht und dort Kinder mit Migrationshintergrund als Patenkinder betreut und gefördert. In dieser Zusammenarbeit hatte die Leiterin des Seminars schon viel Erfahrung, da sie diese schon seit vielen Jahren praktiziert.

Foto-3.JPG - 2,55 MB

Kim Graf überraschte alle Gäste der Veranstaltung mit der Ankündigung, das Preisgeld zur Hälfte an den Förderverein des Rathenau und das Projekt Kinderlachen weiterzureichen, jeweils als Hilfe für sozial schwächer gestellte Kinder.